AixForMed – die Idee

Das „Aachener Forum Medizintechnik im Dialog mit klinischen Anwendern" ist konzeptionell als Impulsgeber für kommende Perspektiven medizinischer Behandlungspraxis auf der einen Seite und als Ideengeber für die Forschung durch repräsentative Anwenderanforderungen und –erwartungen auf der anderen Seite ausgerichtet.

Die AixForMed #1 setzte neue Maßstäbe

Zur AixForMed #1 konnte AKM, der Ausrichter der Veranstaltung, insgesamt 130 Gäste begrüßen, mit Teilnehmern aus Forschung&Entwicklung, regionalen Infraststruktureinrichtungen, den Landesministerien und zu ca. einem Viertel aus der Wirtschaft. Die Konferenz setzte in mancher Hinsicht ein Novum.

So wurde die Konferenz mit einem gemeinsamen Grußwort aller an der Gesundheitswirtschaft beteiligten Ministerien des Landes NRW (Innovationsministerium, Wirtschaftsministerium und Gesundheitsministerium) von Frau MD Dr. Wieland eröffnet. Herzliche Grüße wurden danach vom Dekan der Medizinischen Fakultät der RWTH, Professor Stefan Uhlig und vom Vorstandsvorsitzenden des Aachener Kompetenzzentrums für Medizintechnik, Professor Schmitz-Rode, an die Konferenzteilnehmer überbracht.

Das Konzept der Veranstaltung, die unterschiedlichen Perspektiven aus Wissenschaft&Forschung (Keynote von Prof. Lenarz und Vormittagssession), von der Klinikseite (Nachmittagssession) und aus globaler Wirtschaftssicht (Keynote von Herrn Dombrowski) mit jeweils hochkarätigen Referenten in einer Konferenz zusammenzubringen, stieß auf ein positives Echo der Teilnehmer. Ebenso interessiert verfolgten die Konferenzteilnehmer das anschließende Zukunftspanel "Medizintechnik 2020", in dem Professor Groß (Ethiklehrstuhl UKA) mit den Panelisten Frau Ulla Schmidt, MdB und Bundesgesundheitsministerin a.D., Dr. Schnitzmeier vom Innovationsministerium und  Professor Schmitz-Rode (Helmholtz-Institut für Angewandte Medizintechnik der RWTH und des UKA) und der namhafte Herzchirurg Professor Reiner Körfer sich in einen angeregten Gedankenaustausch zum Thema „Spitzenforschung, Patientenwohl und Kostendruck in einer alternden Gesellschaft – Wohin geht die Medizintechnik?“ begaben.

Das Vorfeld des Zukunftspanels bot eine würdige Gelegenheit den Preisträgern des AKM-Förderpreises 2010 zu gratulieren. Professor Schmitz-Rode, Vorsitzender des Aachener Kompetenzzentrum für Medizintechnik e.V. verlieh den

1. Preis für die Arbeit "Der Bio-Stent - ein innovativves Konzept einer vitalisierenden Stent-Struktur" an das Team Christoph Bach, Stefan Weinandy und Lisanne Rongen

und den

2. Preis für die Studie "Entwicklung eines Sicherheitskonzepts für automatiserte intensivmedizinische Anwendungen" an Herrn Martin Lang

Die Begleitausstellung mit Exponaten der Spitzenfortschungsprojekte ForSaTum und Medtech in.NRW und von Firmen wie Abiomed, SurgiTAIX und Philips fand das lebhafte Interesse der Konferenzteilnehmer in den Pausen, die auch Raum für das Knüpfen neuer Kontakte boten.

Das parallel angebotene Livestream-Konferenzformat konnte Dank der Sponsorenbeiträge von PHILIPS und des Universitätsklinikums Aachen erstmalig angeboten werden, von dem ca. 10..12 externe Teilnehmer Gebrauch machten.

Einen rundum gelungenen Abschluss bot das Konferenzdinner, zu dem der Oberbürgermeister der Stadt Aachen, Herr Marcel Philipp eine Rede hielt, die die Gäste (am Vorabend der Karlspreisverleihung) besonders aufmerksam verfolgten und mit lebhaftem Applaus bedachten.

Aufgrund des sehr guten Zuspruchs regte der Moderator der Veranstaltung, Dr. Detlev Langmann (AKM), an, bereits jetzt die "AixForMed#2" am 31. Mai 2012 in die Kalender einzutragen. Hierfür können Anregungen und Programmvorschläge bis zum 1.9. diesen Jahres eingereicht werden (Email: aixformed(at)akm-aachen.de, Tel. 0241 963 2425).

Die Konferenz wurde in dankenswerter Weise durch das Universitätsklinikum Aachen, das Helmholtz-Institut für Angewandte Medizintechnik und die AGIT unterstützt. Die "AixForMed" wurde vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert und durch die Firma Philips mit einem Gold-Sponsorenbeitrag gefördert.